Ablaichbeobachtungen an Sewellia lineolata

von Hans BEIDERBECK, Sandhausen – erschienen im BSSW Report 3-2007

report-3-2007-artikel-26Die Flossensauger der Art Sewellia lineolata gehören sicherlich zu den spektakulärsten Neueinführungen der letzten Jahre im Bereich der Karpfenfische (Ordnung Cypriniformes, Familie Balitoridae). Das auffällige Farbmuster stellt doch so manche L-Nummer in den Schatten; im Gegensatz zu diesen bekommt man die Sewellia auch tagsüber zu sehen. Erfreulich ist, dass diese Art sich bei vielen Aquarianern als sehr viel leichter haltbar erwiesen hat als viele andere Flossensauger, zum Beispiel die der Gattungen Gastromyzon und Beaufortia. Auch bei mir konnte ich die Beobachtung machen, dass die Tiere gegen höhere Temperaturen weitgehend unempfindlich sind und ohne Probleme auch Trockenfutter fressen. Im Gegensatz zu den Flossensaugern der genannten Gattungen schwimmen meine Sewellia auch gern kurze Strecken im freien Wasser, was Besucher schon veranlasst hat, die Fische als Mini-Rochen zu bezeichnen. Sie sind also eventuell eine Alternative für Leute, denen Potamotrygon & Co. zu groß werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass es bei dieser Art auch schon zu spontanen Vermehrungen im Gesellschaftsbecken gekommen ist, bei denen Jungfische zum Teil im Filter oder sogar im Aquarium aufgewachsen sind, ohne dass ein spezielles Art-Aquarium eingerichtet worden war (EKSTRÖM 2007, GYSI 2007, Zuchtbericht bei www.loaches.com). Ein idealer Aquarienfisch also!

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