Schmerlen

Weitere Schmerlen in Myanmar – Teil 2: Von Hsipaw nach Magwe

von Dr. Rainer Hoyer, Leipzig, erhalten am 17.09.2012
Auf dem Rückweg von Hsipaw nach Mandalay bogen wir in der Stadt Kyaukme in Richtung Mogok ab. Unser Fahrer Tan Thun sagte uns schon, dass wir nicht bis Mogok fahren könnten, denn dort sei Sperrzone. Ähnliches hatte uns bereits Tin Win in Yangon mitgeteilt. Wir wollten einfach so weit fahren, wie es möglich sein würde. Bereits nach 15 Kilometer stießen wir auf einen interessanten Bach (Abb. 1) mit kristallklarem Wasser. Er war recht flach, durchsetzt mit einzelnen Kolken, floss jedoch ziemlich rasch. Er hatte eine Breite von ungefähr 20 Metern und zeigte einen grobkiesigen Untergrund, durchsetzt mit zahlreichen größeren, rund geschliffenen Steinen und Felsbrocken.

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Zuchtprogramm: Yaoshania pachychilus – Panda Schmerle

erhalten am 13.05.2013, von Hans Beiderbeck

Die Webseite my-fish.org hat in Zusammenarbeit mit Aquarium Dietzenbach ein Zuchtprogramm für die Pandaschmerle ins Leben gerufen. Dabei werden mehrere Zuchtgruppen verlost, um die man sich bewerben kann. Näheres findet man hier:

http://my-fish.org/zuchtprogramm/zuchtprogramm-aktion/

Internationale Schmerlen Konferenz 2010

Vom 30. August bis zum 2. September 2010 findet in Liblice, Tschechische Republik eine internationale Schmerlenkonferenz statt. Die Leitung erfolgt durch Petr Ráb und Jörg Bohlen.

Eine kurze Korrespondenz mit JB duch den Koordinator Schmerlen hat ergeben, daß die Konferenz erwartungsgemäß einen sehr starken wissenschaftlichen Fokus hat. Ein großer Schwerpunkt werden sicher die Beiträge zur Systematik/Genetik der Schmerlen sein, was potentiell auch Konsequenzen für die Aquaristik hat. Evtuell ergeben sich neue Namen für unsere Fische. Beiträge zur Ökologie werden auch erwartet, jedoch in geringerem Umfang. Es gibt bereits Zusagen von Maurice Kottelat fuer die Nemacheilidae und Heok Hui Tan fuer die Balitoridae, was vermutlich alleine schon die Reise wert ist.

Allerdings werden wohl wirklich nur die Hardcore-Freaks unter den aquaristischen Schmerlenfreunden angesprochen.

Das Programm kann in Zukunft auf folgender Webseite eingesehen werden:  http://loachconference2010.webnode.cz/

Die Ergebnisse der Konferenz sollen als Sonderheft der Zeitschrift Folia Zoologica erscheinen.  Aus BSSW-Sicht sehr ungünstig ist natürlich die zeitliche Nähe zur Jahrestagung der IG-BSSW 3.9. – 5.9.2010.

Nachgehakt: Myanmar-Zwergschmerle (Yunnanilus sp.)

Was ist eigentlich aus den Zwergschmerlen geworden, die vor einem guten Jahr so „in“ waren? Sind die Tiere mittlerweile regelmäßig im Handel? Werden die Tiere von Züchtern angeboten oder sind die Tiere schon wieder verschwunden? Wer hält diese Tiere noch?

Wir hatten über die Fische vor einem guten Jahr im BSSW-Report mehrfach berichtet:

  • Ott, G. (2007). Die Sparte Schmerlen im Jahr 2007. BSSW-Report 19 (4): 4-8.
  • Ott, G. (2007). Mitteilung der VDA Fischbestimmungsstelle FBS 2007-002 Eine ichthyologisch unbeschriebene Yunnanilus sp. der Familie Balitoridae. BSSW-Report 19 (4): 9-10.
  • Szipl, G. und Vogler, S. (2007). Eine Schmerle zum Züchten: die Myanmar-Zwergschmerle (Yunnanilus sp.). BSSW-Report 19 (4): 11-14.

Meldet Euch doch mal oder hinterlasst einen Kommentar hier auf der Seite, falls Ihr weitere Informationen habt.

beste Grüße

Stefan K. Hetz

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Eine Schmerle zum Züchten: die Myanmar-Zwergschmerle (Yunnanilus sp.)

von Georgine SZIPL und Sven VOGLER, Hamburg – erschienen im BSSW Report 4-2007

report-4-2007-artikel-9Schmerlen sind eine sehr erfolgreiche Fischfamilie, die Europa, Asien und Nordafrika mit einer Vielzahl von Arten besiedelt haben. Die meisten Arten bewohnen nur kleinräumige Biotope, viele großräumig verbreitete Formen sind als Komplexe ähnlicher Arten erkannt worden. Ständig werden nicht nur für die Aquaristik, sondern auch für die Wissenschaft neue Arten entdeckt. Zu diesen Neuentdeckungen gehört die hier vorgestellte Art.

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