Ein Nachtzuchterfolg beim kleinen Schilfsalmler (Hyphessobrycon elachys), oder mein vernachlässigtes Schaubecken

von Manfred Smolis, Gusterath, erschienen im BSSW Report 4-1998

Hyphessobrycon elachys

Hyphessobrycon elachys

Seit ich vor sechs Jahren wieder in die Aquaristik eingestiegen bin, steht in meinem Wohnzimmer, integriert in eine Bücherwand, ein Aquarium von 70 cm Kantenlänge und 75 Liter Inhalt. In meinem kleinen Reich ist das für mich mein Schaubecken. Es ist dicht mit Stengel- und Rosettenpflanzen bewachsen, unter anderem verschiedenen Echinodorus-Arten, Heteranthera zosterifolia und Rotala rotundifolia. Auf der obligatorischen Moorkienwurzel wuchern Vesicularia dubiana und Microsorium pteropus und auf der Oberfläche schwimmen Salvinia auriculata und Azolla filiculoides. Die wechselnde Fischgemeinschaft dieses Beckens besteht aus verschiedenen Salmlern, Bärblingen, Panzerwelsen und Ohrgitterharnischwelsen, die nach dem Motto „klein ist auch und sogar besonders schön“ zusammengestellt wird. Die Technik beschränkt sich auf einen im Bypaß betriebenen Topffilter mit einem Gesamtvolumen von sechs Litern, eine Bodenheizung und eine Beleuchtung von 2x 18 Watt. Zeitweise wird eine leichte Kohlendioxid-Düngung aktiviert. Ein Wasserwechsel von ungefähr 25-30% erfolgt etwa alle drei bis vier Wochen, wobei jedesmal gleichzeitig eine starke Auslichtung der üppig wachsenden Pflanzen notwendig ist.

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