Informationen für Autoren

Unsere IG BSSW e.V. ist auf den BSSW Report sowie die BSSW Homepage www.ig-bssw.org als Verbindungs- und Informationsorgan angewiesen. Um diese interessant und aktuell zu gestalten, sind wir stets an qualitativ guten Beiträgen interessiert. Damit das Schreiben und Einreichen von Artikeln nicht ein Buch mit sieben Siegeln bleibt, hat der damalige Redakteur, Stephan Tanner, eine kurze Anleitung verfasst, wie sie unter anderem auch bei wissenschaftlichen Zeitschriften verwendet wird. Diese Informationen dienen hauptsächlich dazu, Verwechslungen, Missverständnisse, Fehler und Verspätungen zu vermeiden und die häufigsten Fragen gleich vorweg zu klären.

Redaktionschluss

Für Veröffentlichungen im BSSW-Report bzw. in den gelben Seiten gelten folgende Termine:

Ausgabe Redaktionsschluss
Report 1/201x 31.01.
Report 2/201x 30.04.
Report 3/201x 31.07.
Report 4/201x 31.10.
Einreichen von Artikeln

Das Einreichen und Publizieren eines Artikels im BSSW Report sowie auf der Homepage ist nicht abhängig von einer IG BSSW Mitgliedschaft. Jeder kann geeignete Schriften und Abbildungen direkt an die zuständigen Spartenleiter (so ist es am besten) oder direkt an die Redaktion per Post oder per Email einsenden. Die Spartenleiter sehen das übermittelte Material durch und prüfen es auf eine Eignung für den BSSW Report. Das Copyright der Texte und Bilder bleibt im Besitz der Autoren, der Artikel sollte jedoch nicht in der gleichen Form gleichzeitig bei einer anderen Zeitschrift eingereicht werden oder schon eingereicht worden sein. Ein namentlich gezeichneter Beitrag muss nicht die Meinung der Redaktion, der IG BSSW e.V. vertreten, sollte aber zum Beispiel allgemein anerkannten Naturgesetzen oder gültigen Nomenklaturregeln Folge leisten. Die Entscheidung auf eine Veröffentlichung wird in Absprache zwischen der Redaktion und dem zuständigen Spartenleiter gefällt. Gegebenenfalls unterstützen Redaktion und Spartenleiter den Autor bei Änderungen oder Ergänzungen des Artikels. Ein Anspruch auf eine Veröffentlichung besteht nicht, wenn das Material als fachlich ungeeignet erscheint oder anstößige Stellen (zum Beispiel persönliche Angriffe) enthält. Falls ein Autor sich ungerecht behandelt fühlt, kann er beim IG-Leiter oder der IG-Geschäftsstelle schriftlich Beschwerde einlegen. Die endgültige Entscheidung wird dann durch den IG BSSW e.V. Vorstand (Leiter, Kassierer, Geschäftsführer und Redakteur) kollegial gefällt. Diese ist nicht anfechtbar.

Art der Artikel

Der BSSW Report publiziert Haltungsberichte, Zuchtberichte, Reiseberichte, Beobachtungen, Buchrezensionen, Literaturübersichten etc. mit dem Schwerpunkt BSSW im weiteren Sinne. Da unsere Zeitschrift sowohl von Anfängern als auch von Spezialisten gelesen wird, ist auf eine klare Darstellung auch für Nichtfachleute zu achten. Aufgrund der relativ kleinen Verbreitung publiziert der BSSW Report keine Primärpublikationen aus den Bereichen Taxonomie oder Systematik, die Anspruch auf Erstbeschreibungsstatus haben können.

Vorbereitung des Manuskripts

Manuskripte sollten wenn immer möglich als Textdatei eingereicht werden (Word Perfect, Microsoft Word, Open Office, als *.doc, *.odx, *.rtf oder reiner Text, *.txt), entweder per E-Mail oder auf Datenträger. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Manuskripte und Bilder getrennt als einzelne Dateien eingeschickt werden müssen. Eingebundene Bilder eignen sich nicht zur Veröffentlichung, da das Extrahieren immer mit Verlust behaftet ist. Sollten Sie keinen Computer besitzen, bieten Internetcafés und Bibliotheken in der Regel gute Möglichkeiten, um ein Manuskript einzutippen. Im Notfall kann das Abtippen auch durch den Spartenleiter geschehen, aber dies sollte die Ausnahme bleiben, da Abschriften gerne fehlerhaft sind und die Spartenleiter durch die fachliche Arbeit genügend ausgelastet sind. Bedenken Sie bitte, dass alle Redaktionsmitarbeit freiwillig und unentgeltlich gemacht wird. Bitte vermeiden sie in ihrem Manuskript spezielle Formatierungen aller Art (versteckte Formate, Seitenzahlen, Fußnoten, spezielle Schriften, etc.), da diese im Verarbeitungsprozess alle erst eliminiert werden müssen. Bitte beschränken Sie sich auf die beiden Schriftarten Times Roman (Times, Times New Roman) und Symbol (für Sonderzeichen, z. B. µ S s a). Lateinische Namen auf Gattungs- und Artniveau werden kursiv gedruckt. Nachnamen von Personen werden als Kapitälchen gedruckt (Kapitälchen und Großbuchstaben sind zwei unterscheidliche Formatierungen), unabhängig davon ob es sich um eine Literaturstelle handelt oder nicht.

Tabellen sollten nicht schon im Manuscript gesetzt werden, sondern die Einträge sollten mit Tabulatoren (für die Spalten) sowie mit Umbrüchen (für die einzelnen Zeilen) geschrieben werden. Über diesen Textabschnitt sollte das Wort „Tabelle“ stehen. Sonst muss die Formatierung erst entfernt und dann im Satzprogramm neu hinzugefügt werden. Das kostet mehr Zeit als der Satz eines ganzen Artikels.

Die Erstellung eines Literaturverzeichnisses ist Aufgabe des Autors und dieses sollte dem Artikel am Ende angehängt werden. Grundsätzlich sollten alle im Text genannten Literaturstellen auch im Anhang genannt werden. Ein spezielles Format des Literaturverzeichnisses haben wir nicht, solange man mit den Angaben die bezeichnete Literaturstelle ausfindig machen kann.

Fotos und Illustrationen

Ein Bericht sollte, wenn möglich, zusammen mit einigen (zwischen zwei und vier, wenn dokumentarisch nötig, in Einzelfällen auch mehr) aussagefähigen Bildern eingereicht werden. Dias, Papierfotos oder Negative sollten zusammen mit der gewünschten Bildbeschriftung (wichtig!) am Ende des Artikels zusammen mit dem Artikel eingereicht werden. Wir kümmern uns in der Redaktion, falls nötig, um die Digitalisierung der zugesandten Dias oder Papierbilder. Bereits vorhandene digitale Bilder, Grafiken, Zeichnungen oder Computerscans sollten als komplette Vorlagen im *.jpg, *.pdf, oder *.tif Format eingereicht werden. Bitte achten Sie darauf, die Bilder aussagefähig zu benennen (z.B. Abbildung_1.jpg). Ein Dateiname wie __DSC_0251.jpg ist nicht dazu geeignet, ein Bildmotiv kenntlich zu machen.

Andere Bildformate können auch eingereicht werden, bitte kontaktieren sie dann aber vorher die Redaktion. Die Auflösung für Farbbilder sollte optimalerweise 300 dpi betragen und im Format 120 mm breit sein. Bei einer Bildbreite von mindestens 1500 Pixeln sind wir immer auf der sicheren Seite und haben auch noch Spiel bei der Bearbeitung.

Die Bilder sollten möglichst unbearbeitet eingeschickt werden. Wir können die Bilder mittlerweile an einem farbkalibrierten Monitor bearbeiten und können somit besser beurteilen, wie die Bilder im Druck erscheinen werden. Wir korrigieren auch kleinere Fehler, führen aber keine (!) professionelle Bildbearbeitung durch; dafür fehlt uns einfach die Zeit.

Bitte geben Sie auch immer den Bildautor mit an, sofern die Bilder nicht alle von Ihnen direkt stammen. Vergessen Sie auch nicht, Ihrem Bericht aussagefähige und eindeutige Bildunterschriften beizufügen.

Verarbeitungsprozess

Die Gestaltung des Artikellayouts liegt allein in den Händen der Redaktion. Die Spartenleiter arbeiten mit den Autoren zusammen wenn Änderungen am Text notwendig sind, so dass die Änderungen vom diesen genehmigt werden können. Kleine stilistische oder formalistische Korrekturen werden ohne weitere Rücksprache vorgenommen. Sind größere Überarbeitungen notwendig, wird von der Redaktion Rücksprache mit den jeweiligen Autoren genommen. Dieser Prozess soll eine gute Qualität der Publikation fördern und zugleich die persönlichen Elemente eines Artikels garantieren. Vor der endgültigen Veröffentlichung erhalten die Autoren eine pdf-Datei mit dem fertig gesetzten Text und den eingebundenen Bildern in stark verminderter Auflösung. Kleine Korrekturen können dann noch direkt im Text vorgenommen werden und sollten innerhalb von fünf Tagen zurück bei der Redaktion sein.

Ein Artikel wird datiert, sobald er bei der Redaktion eintrifft und im nächsten verfügbaren Report gedruckt, wobei eine spartengerechte Auslastung angestrebt wird. Die Originaldateien der Texte und Bilder werden nach der Verarbeitung gelöscht und nicht an Dritte abgegeben. Die Redaktion archiviert nur die komplette Layoutdatei, welche im Copyright der IG BSSW e.V. verbleibt. Layoutdateien in endgültiger Druckauflösung werden auch nicht an die Autoren und Dritte weitergegeben. Einzelne Artikel werden von der Redaktion ausgewählt, um als Appetitmacher auf der Homepage eingearbeitet zu werden. Das Copyright verbleibt auch in diesem Fall bei den Autoren.

Kurz bevor der Report gedruckt wird, geht den Autoren eine pdf-Datei zur letzten Korrekturmöglichkeit zu. Hier können noch kleine Fehler verbessert werden; umfangreiche Änderungen sind jedoch nicht mehr möglich, da dadurch das Layout komplett verändert werden müsste. Diese Korrekturdatei sollte innerhalb von fünf Tagen an die Redaktion zurückgeschickt werden.

Wir hoffen, dass diese Erläuterung den Prozess des Publizierens etwas verdeutlicht und würden uns freuen, vermehrt neue Namen als Autoren begrüßen zu können.

Ihr IG BSSW e.V.-Redaktionsteam