Afrika

RG Nordbayern: Ausnahmsweise Afrika

Zum Treffen der RG Nordbayern im September stand abermals ein Blick über den Tellerrand auf dem Programm. Frank SCHÄFER referierte über „Luftatmende Fische aus Afrika – vom Lungenfisch zum Schlammspringer“.

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RG Niedersachsen: Treffen vom 15.06.2013

erhalten am 30.06.2013 von Eckhard Fischer

Wir schrieben Samstag, den 15.06.2013. Die BSSW-Regionalgruppe Niedersachsen tagte mal wieder an altbewährter Stätte in Langenhagen.

Anlass war ein Vortrag von Eckhard Fischer über die im BSSW begehrten Lieblinge, diesmal aus Afrika.
Es wurde ein Streifzug durch die afrikanische Welt der Barben, Salmler und Welse unternommen, über die Eckhard Fischer aus eigenen Haltungs- und Pflegeerfahrungen berichtet. Dabei wurde das fehlende „S“ für die Schmerlen natürlich nicht vergessen.

Der afrikanische Schmerlen-Vertreter Cobitis maroccanus fand ebenfalls seine entsprechende Würdigung.
Nähere Ausführungen zu dieser Schmerle wurden bereits von Gerhard Ott an anderer Stelle getätigt.
Damit war das BSSW-Spektrum komplett. Abschließend wurde das weitere Jahresprogramm besprochen und festgelegt, doch dazu später mehr.

Bilder: Armin Senger

Barbus cf. lineomaculatus – eine interessante Barbe aus Afrika

von Stefan PAHL, Neuenhagen bei Berlin – erschienen im BSSW Report 1-2008

2Im April 2007 bekam ich von unserem neuen Redakteur des BSSW Reports, Martin GRIMM, eine E-Mail mit dem Hilferuf, dass der Redaktion keine Beiträge für die Sparte Barben vorliegen und ich mich als Spartenleiter doch einmal dahin gehend umhorchen sollte. Nun – die Situation, dass sich sicherlich nicht wenige Mitglieder auch mit dieser Fischgruppe beschäftigen, aber scheinbar nichts darüber zu berichten haben, ist ja leider bekannt und wurde bereits des Öfteren im BSSW Report angesprochen. Ganz ,nebenbei“ und sicher ohne Hintergedanken, war in Martins E-Mail aber auch noch das Angebot enthalten, zwei Paare einer afrikanischen Barbe bekommen zu können, die er mit Barbus cf. lineomaculatus ansprach. Die Fische hatte er unlängst von einer Reise durch Tansania mitgebracht und wollte oder musste sich aufgrund von Platzmangel von ihnen trennen.

Zugegebenermaßen waren mir Barben vom afrikanischen Kontinent bisher nur in der Literatur begegnet, oder auf einigen wenigen Ausstellungen. Mein Wissen über afrikanische Barben beschränkte sich daher im Grunde auf zwei Aussagen, nämlich dass es sich zum einen um wenig farbenprächtige Fische handeln würde und zum anderen, dass diese nur selten im Handel auftauchen und demnach kaum gepflegt werden.3

Während mich der erste Punkt nicht abschrecken konnte – schließlich sind viele meiner Pfleglinge wie etwa Puntius vittatus, Corydoras aeneus oder Sturisomatichthys sp. „Kolumbien“ ebenfalls keine ,Farbwunder“ – war der zweite Punkt für mich so etwas wie eine Herausforderung, denn ich fand keine Erfahrungsberichte über Barbus lineomaculatus. Weiterlesen