Venezuela

RG Österreich: Sommergrillfest 2017

Mit Spannung wurde unser Grillfest in Kuchl bereits erwartet und am 22.07.2017 war es dann auch soweit. Viele Mitglieder der RG Österreich aber auch zahlreiche Besucher (sogar aus Hessen) folgten der Einladung. Weiterlesen

RG Nordbayern: Februartreffen 2016

Zum zweiten Treffen der RG Nordbayern in diesem Jahr, konnten wir unseren Quoten-Österreicher, Hannes Doppermann, für einen Vortrag gewinnen. Das Thema wer eine seiner inzwischen sehr vielen Reisen. Mit der Präsentation „Regenzeit in Französisch Guyana“ begeisterte Hannes alt und jung. Weiterlesen

RG Niedersachsen: Ein aquaristisches Urgestein zu Besuch in Langenhagen

Am 06.09.2004 stand mal wieder ein reguläres Treffen der Regionalgruppe Niedersachsen in Langenhagen auf dem Programm. Wir erwarteten Besuch aus Hamburg, ein aquaristisches Urgestein. Bernd Schmidt kämpfte sich die A7 nach Süden bis Hannover durch. Und wer die „aktuellen“ Autobahnverhältnisse kennt und bereits selbst schätzen lernen durfte, weiß, das ist regelmäßig eine richtige Herausforderung für den eigenen Geduldsfaden.

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Säbelzahnsalmler – schmackhafte Monster in Venezuelas Flüssen

von Bernd POßECKERT, Berlin – erschienen im BSSW Report 3-1999

hydrolycosManchmal hat man auch in einer Reisegruppe Glück und kann die Tour etwas den eigenen Interessen anpassen. Dieses Glück hatte ich im November 1998 bei einer Erlebnistour zum Camp Playon, am Oberlauf des Rio Caura in Venezuela. So war es kein Problem, daß ich mir während der Wanderungen einige Wildguppys fing und auch einige Schnecken sammelte. Aber auch unser Angler in der Gruppe konnte seinen Herzenswunsch erfüllen und in den reißenden Stromschnellen angeln. Was dabei zum Vorschein kam, war für uns alle recht überraschend.

Der letzte Nachmittag im Camp war eigentlich zur Erholung bzw. zum Baden gedacht, aber als ein ansässiger Indio uns anbot, mit ihm angeln zu gehen, nahmen wir dieses Angebot sofort an. Vom Camp ging es in einer recht halsbrecherischen Wanderung über Urwaldwege und veralgte und damit äußerst glatte Ufersteine flussaufwärts. An einer Stelle mit einer besonders reißenden Strömung wurden Angeln verteilt. Die Angeln bestanden allerdings nur aus einer Rolle starker Angelsehne mit einem Haken und einem Stück Köderfisch daran. Nach nur kurzer Zeit ging ein kapitales Exemplar eines Säbelzahnsalmler an den Haken und wurde vom Indio fachmännisch getötet. Es handelte sich hierbei um die größte bekannte Art der Säbelzahnsalmler, um Hydrolycus armatus. Diese Art kann durchaus einen Meter und mehr messen! Die enorm langen „Stoßzähne“ der Tiere werden im Oberkiefer in köcherartigen Lücken untergebracht, so daß die Fische ihr Maul schließen können (siehe auch den Artikel von Kai ARENDT, BSSW-Report 1/98). Weiterlesen