Auch um den Jahreswechsel 2025/2026 haben wir uns im Rahmen der Berliner Ortsgruppe mit vielen Gästen in Neukölln getroffen.

Die Arten der Gattung Astroblepus haben ein kleinräumiges Verbreitungsgebiet
Norman erläuterte uns – erwartungsgemäß anhand von Welsen, etwa der Gattung Astroblepus – die teilweise sehr kleinräumige Verbreitung der einzelnen Arten und deren spezielle Ökologie sowie die zahlreichen Faktoren wie Umweltverschmutzung oder Klimaerwärmung, die zur starken Gefährdung der kleinen Sternengucker führen. Auch wenn diese Tiere in der Aquaristik nur ganz am Rande eine Rolle spielen war es doch aufgrund der Mischung aus Reisebericht, Fischvorstellung und ökologischen Problemen ein hoch interessanter Vortrag.

Typisches Astroblepus-Biotop in den Anden mit sichtbarer Verschmutzung
Im Anschluss gab es wieder eine kleine „Versteigerung“, wie wir sie jetzt jedes Jahr um Weihnachten machen wollen. Unsere Mitglieder haben Nachzuchten ihrer Fische, Pflanzen, Lebendfutterkulturen und Bücher mitgebracht, die dann gegen eine Spende für unsere Gruppenkasse getauscht wurden. Es gab wirklich tolle, zum Teil sehr seltene Fischarten im Angebot, unter anderem zwei Arten der Gattung Brochis, die erstmalig nachgezogen worden sind. So sind ein paar Euro zusammengekommen, um künftigen Referenten die Spesen zu erstatten; allen Beteiligten nochmal ein herzliches Dankeschön!

Elke Zierold (3.v.l.) hat zwei Brochis-Arten geknackt
Text und Bilder: Florian Lahrmann & Norman Behr